"Es gibt jede Menge Menschen, aber noch mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere." Rainer Maria Rilke
Allein in der Dunkelheit, zwischen dem Selbst und dem Ungewissen, zeigt ein jeder ein anderes Bild von sich. Nichts scheint endgültig. Zart und noch unentschieden erscheinen Selbstbilder und werden zu nicht zu Ende geträumten Entwürfen.
Ist jedes Gesicht ein Selbstbild? Ein Fremdbild? Ein Traumbild? Hinter jedem Gesicht, eines das man nicht sieht.
Digitalfotografie mit Rilke-Texten, Giessen 2008

